Die Berufsunfähigkeitsversicherung als Direktversicherung

Wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung auch die Steuerpflicht begünstigen soll
Arbeitnehmer haben – die oftmals überhaupt nicht genutzte Möglichkeit – im Rahmen einer Direktversicherung ihre Steuerlast in nicht unerheblichem Maße zu senken. Allerdings nehmen nur wenige Arbeitnehmer diese völlig legale Möglichkeit an, ihre Verpflichtungen zu reduzieren und gleichzeitig noch einen umfassenden Versicherungsschutz zu erwirken. Die Rede ist von der Direktversicherung. Mit Einverständnis des Arbeitgebers ist es möglich, bestimmte Versicherungen als sogenannte Direktversicherung abzuschließen. Das heißt dann, dass die Versicherungsbeiträge vor Abzug von Abgaben vom Bruttoeinkommen entrichtet werden. Für den Arbeitnehmer ergibt sich gleich ein zweifacher Vorteil: sowohl die Steuerlast wird reduziert als auch ein angemessener Versicherungsschutz kann so finanziert werden. Neben der Altersversorgung in Form der Lebensversicherung bietet sich auch die Berufsunfähigkeitsversicherung als Direktversicherung an.

Der Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich im Bezug auf die Direktversicherung
Die Möglichkeit, die Berufsunfähigkeitsversicherung als Direktversicherung abzuschließen, ist für Arbeitnehmer ideal. Allerdings zeigt der Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich, dass nur einige wenige Anbieter am Markt diese Möglichkeit der Direktversicherung für die Berufsunfähigkeitsversicherung anbieten. Der besonders günstige Absicherungsvertrag für den Arbeitnehmer ist leider mit etwas Vorarbeit behaftet, um überhaupt die Gesellschaften herauszuarbeiten, die diesen Versicherungsschutz in der gewünschten Form anbieten.

Wie geht das genau, die BU in einer Direktversicherung abzuschließen?
Prinzipiell – also wenn die richtige Gesellschaft als Vertragspartner gefunden wurde – ist es sehr einfach, die Berufsunfähigkeitsversicherung in eine Direktversicherung umzuwandeln. Die Beiträge der arbeitnehmerfinanzierten Absicherung werden direkt aus dem Bruttogehalt entrichtet. Damit mindert sich das zu versteuernde Einkommen. Möglich ist es, bis zu maximal vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze innerhalb der allgemeinen Rentenversicherung sozialversicherungsfrei umzuwandeln.

Leistungsfall bringt hier allerdings Steuerpflicht
Durch die Möglichkeit, die Direktversicherungsbeiträge steuerfrei umzuwandeln, ist es aber bei der Berufsunfähigkeitsversicherung im Leistungsfall, also im Versicherungsfall, notwendig, dass dann auf die Berufsunfähigkeitsrente Steuern gezahlt werden. Wer als Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung bezieht, hat weiterhin die Beitragspflicht zur Krankenversicherung sowie zur Pflegeversicherung. Somit ist es sinnvoll, den Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich für die Auswahl der passenden Versicherung durchzuführen.

Gastbeitrag von Herrn Schmitt-Haverkamp

2 Kommentare

  1. Damian sagt:

    Natürlich ist die Direktversicherung eine gute Möglichkeit, um die Steuerlast zu senken. Allerdings lässt sie sich, wenn sie einmal abgeschlossen wurde, weder kündigen noch beleihen. Da sollte man also doch äußerst vorsichtig mit umgehen. Ein weiterer Nachteil der Direktversicherung ist nach eigener Erfahrung, dass die Beratung nicht ganz so umfangreich ist. Daher empfiehlt es sich nicht bei einer Direktversicherung die Berufsunfähigkeit abzusichern. Die Versicherung ist einer der wichtigsten die man abschließen sollte. Und daher sollte man sich sehr gut beraten lassen.

  2. Matthias sagt:

    Nun ja, was die Beratung angeht, das kann ich doch selber steuern. Wer immer den günstigten Anbieter will,der kann auch nicht immer mit Topleistungen rechnen.

    Meines Wissens, müssen Renten aus einer Betrieblichen Altersvorsorge steigen und meines Wissens ist es auch so, dass bei Versichertenrenten, wie die BU, im zweifelsfall der Arbeitgeber haften muss.
    Aus diesem Grund kann es sein, dass ein Arbeitgeber eine BU in der BAV nicht zulässt und dieses wäre dann z.B. bei einem Arbeitgeberwechsel problematisch.

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