Männer zahlen für Schwangerschaft

Ab 1. Januar 2008 werden sich die Krankenkassenbeiträge in der privaten Krankenversicherung für Männer deutlich ändern. Sie müssen (je nach Tarif) mit einer Beitragserhöhung rechnen, wohingegen Frauen mit günstigeren Tarifen als bisher kalkulieren können.

Der Grund für diese Änderung liegt im Gleichbehandlungsgesetz (AGG), welches es verbietet, Frauen wegen der Kosten für die Schwangerschaft oder Mutterschaft zu benachteiligen. Um dieses bestehende Ungleichgewicht zu korrigieren werden in Zukunft sowohl Männer als auch Frauen für diese Kosten aufkommen müssen.

Wie die Beitragssätze in der jeweiligen Tarifgruppe im Einzelnen aussehen wollen die Krankenkassen spätestens im Herbst konkretisieren.

5 Kommentare

  1. Hilmar sagt:

    Meines Erachtens ist dies ein richtiger Schritt. Bisher fand ich es ungerecht, dass das „Risiko“ der Schwangerschaft rein auf die Frau geschoben wird. Ich als Mann bin gerne bereit, für diese Gleichbehandlung mehr zu bezahlen.

  2. René sagt:

    Das ist kann man durchaus so sehen. Zu befürchten ist allerdings meiner Meinung nach, dass die Beiträge nicht zu Gunsten der Frauen sinken – sondern eher zu Ungunsten der Männer steigen werden.

  3. André sagt:

    Naja, wenn man(n) dann mehr zahlen muss, ist es vielleicht ärgerlich, aber doch gerecht. Ich für meinen Teil sehe das wie Hilmar und zahle den Obolus dann gerne

  4. Andreas sagt:

    Wenn das Geld dort ankommt wo es hin soll empfinde ich es auch als ok. Und könnte es akzeptieren!

    Grüße
    Andreas

  5. Alexandra sagt:

    Nette Kommentare der Männern, finde es schön, dass man auf so viel Verständnis stößt.

Kommentare sind geschlossen.