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Mehr Leistung durch eine Zahnzusatzversicherung
Denny, abgelegt unter
Versicherungen Hohe Kosten kommen auf die gesetzlich Krankenversicherten zu, wenn sie nicht rechtzeitig eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben.
Von den gesetzlichen Krankenkassen werden notwendige Zahnbehandlungen unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit übernommen. So wird beispielsweise Amalgam, das aufgrund seines Quecksilberanteils gesundheitliche Risiken birgt, häufiger als Füllungsmaterial benutzt. Inlays aus Keramik, die ästhetisch aussehen und eine hohe Verträglichkeit besitzen, sind zu kostenintensiv. Je nach Größe des Inlays belaufen sich die Kosten hierfür auf ca. 400,00 und 600,00 Euro. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen einen Zuschuss dessen Höhe vergleichbar ist mit den Kosten einer Amalgam Füllung, das wäre zwischen 25,00 und 40,00 Euro. Ein gewaltiger Preisunterschied, die Differenz muss der Versicherte selbst tragen.
Es wachsen den Menschen nur zweimal im Leben Zähne und trotz sorgfältiger Zahnpflege und Mundhygiene kommt es im Laufe der Jahre zu Zahnausfall. Der Zahnarzt wird einen geeigneten Zahnersatz, unter Beachtung der persönlichen Wünsche des Patienten, wählen. Ob nun Krone, Brücke, Prothese oder Implantat, die gesetzlichen Krankenkassen zahlt hierfür nur noch einen festgelegten Betrag, der sich nicht nach der Art des Zahnersatzes richtet sondern nach dem Befund. Der gesetzlichen Krankenkasse muss dazu ein vom Zahnarzt erstellter Heil- und Kostenplan vorgelegt werden. Bei der Berechnung des Festzuschusses wurden 50 % der Kosten für die Regelversorgung zugrunde gelegt. Je nach Voraussetzung und den individuellen Wünschen eines Patienten kann eine Prothese über 2.000,00 Euro kosten. Bei einem regelmäßigen Zahnarztbesuch erhöht sich der Festzuschuss.
Zahnzusatzversicherungen bieten private Versicherungen an, mittlerweile kooperieren gesetzliche Krankenkassen mit privaten Versicherern, sodass ein Abschluss direkt über die Krankenkasse erfolgen kann. Die Konditionen zwischen den einzelnen Anbietern sind unterschiedlich, ein Vergleich lohnt sich. Ob und inwieweit ein Versicherungsvertrag zustande kommt hängt weitestgehend vom Zustand des Gebisses des Versicherungsnehmers ab. Fehlen bereits mehrere Zähne kann es zu einer Ablehnung des Versicherungsvertrages kommen beziehungsweise schlägt sich dies in höhere Kosten oder Ausschluss bestimmter Leistungen nieder. In der Regel gelten Wartezeiten in denen keine finanziellen Leistungen erbracht werden. Bereits begonnene oder im Vorfeld geplante zahnärztliche Behandlungen sind vom Versicherungsschutz ausgenommen.
Der gewählte Tarif hängt von den persönlichen Bedürfnissen des Einzelnen ab. Hohe Erstattungen für Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie sind natürlich mit einer höheren Prämienzahlung verbunden.
Viele Kinder und Jugendliche leiden unter Zahnfehlstellungen. Gesetzliche Krankenkassen zahlen bei leichten Zahlfehlstellungen nicht, obwohl teilweise auch hier eine kieferorthopädische Behandlung angeraten ist. Grund genug, um über eine Zahnzusatzversicherung für Kinder nachzudenken.
Einige Versicherungsunternehmen bieten auch Zahnzusatzversicherungen speziell für Senioren an.
Fazit, mit einer Zahnzusatzversicherung können gesetzlich Krankenversicherte die finanziellen Belastungen einer zahnärztlichen Behandlung reduzieren. Da die Beitragshöhe unter anderem vom Alter des Versicherungsnehmers abhängt sollte man sich rechtzeitig dafür entscheiden. Dabei sollte ein ausgiebiger Zahnzusatzversicherung Vergleich angestellt werden, da sich die Unterschiede meist im Kleingedruckten verbergen. Nützlich sind dabei eine Vielzahl von professionellen Versicherungsportalen zu diesem Thema, die ihre Kunden mit ein Rechner unterstützen.
Gastbeitrag von Herrn Schmitt-Haverkamp
Schlagwörter: krankenversicherung, Versicherung, Versicherungsvergleich, Zahnzusatzversicherung
Umzug
René, abgelegt unter
Allgemein Aufgrund der steigenden Zugriffszahlen zieht Blogfinanzen in den nächsten Tagen zu einem neuen Provider um. Die Seite könnte daher über das Wochenende kurzzeitig nicht erreichbar sein.
Aber keine Sorge: Wir kommen wieder!
Haftpflichtversicherung: Ein Schadensfall – was ist zu tun?
Denny, abgelegt unter
Versicherungen Die meisten Menschen in Deutschland haben eine Haftpflichtversicherung, um im Fall eines Schadens finanziell abgesichert zu sein. Tritt dann allerdings tatsächlich ein solcher Schadensfall auf, müssen zunächst einige Fragen geklärt werden.
Private Haftpflichtversicherungen kommen nicht unbedingt für jeden angerichteten Schaden auf; speziell das Kleingedruckte in den Verträgen ist hier schon häufig für unangenehme Überraschungen gut gewesen. Der Versicherungsnehmer sollte also, bevor er sich an seine Versicherung wendet, nochmals den abgeschlossenen Vertrag und dessen Konditionen studieren, um mit einer entsprechenden Erklärung des Sachverhalts an den Bearbeiter herantreten zu können.
Besonders bei schweren Schäden sollte man zudem unbedingt dafür sorgen, dass der angerichtete Schaden sachgerecht protokolliert wird. Bei Personenschäden oder Bränden ist in der Regel die Polizei vor Ort, deren Bericht vor jeder Versicherung Bestand hat. Wenn man hingegen das Auto einer anderen Person beschädigt hat, sollte man den Schaden etwa über ein Foto dokumentieren, um damit sicherstellen zu können, dass der Geschädigte nicht im Nachhinein mit vollkommen überzogenen Forderungen auftritt, was leider nur zu häufig vorkommt.
Zur Begleichung eines Schadens verlangt eine Versicherung in der Regel eine Quittung: Falls man also etwa in der Wohnung eines Bekannten einen Schaden angerichtet hat, sollte man diesen nicht in Eigenarbeit bereinigen, da die Versicherung für die geleistete Eigenarbeit nur in den seltensten Fällen aufkommen wird. Vielmehr empfiehlt es sich, den Schaden durch einen Fachbetrieb beheben zu lassen und die Rechnung nach Begleichen an die Versicherung weiterzuleiten.
Zu den Besonderheiten vieler Haftpflichtversicherungen zählt, dass der Versicherungsnehmer nach einer bestimmten Zahl an Schadensfällen innerhalb eines gewissen Zeitraums in eine andere, also höhere Schadensklasse eingestuft wird, was den monatlichen Beitrag erhöht. So genannte Bagatellschäden sofort an die Versicherung weiterzuleiten, kann also letztlich teurer werden als den Schaden selbst zu vergleichen. Speziell Eltern mit Kindern sollten hier vorsichtig sein, da Kinder häufig Dinge geringen Wertes kaputtmachen, die man auch aus eigener Tasche begleichen kann.
Andererseits begleichen große Versicherungen Schäden unterhalb von € 1.000,- meist sehr schnell und ohne bürokratische Formalitäten. Es empfiehlt sich also, nachzurechnen, ob sich das Einschalten der Versicherung lohnt oder nicht. Wer bei einer großen Versicherung seine Haftpflicht abgeschlossen hat, kann sich meist vertrauensvoll an seinen zuständigen Berater wenden, um die für alle Seiten beste Lösung zu finden.
Generell sollte allerdings vor Abschluss ein Haftpflichtversicherung Vergleich angestellt werden, um die beste bzw. günstigste Versicherung zu finden.
Gastbeitrag von Herrn Schmitt-Haverkamp



