Anlage in Fonds – Kurzüberblick

Sparer, die mit den niedrigen Zinsen nicht zufrieden sind, finden in Fonds eine Anlageform, die eine deutlich bessere Rendite bringt.

Ein Fonds ist wie ein großer Korb, in dem sich eine ganze Fülle von Wertpapieren oder auch Immobilien befinden, die von einem Fondsmanager und seinem Team verwaltet werden. Der Kleinanleger investiert somit nicht in einzelne Werte, sondern in ein ganzes Bündel. Diese Streuung trägt ganz erheblich zur Minderung des Risikos bei.

Wer sich eine außergewöhnlich gute Rendite erhofft, investiert in einen Aktienfonds. Ein Investment in einen Aktienfonds ist keine kurzfristige Angelegenheit, sondern ist auf lange Sicht ausgelegt. Schließlich müssen Höhen und Tiefen an den internationalen Börsen überwunden werden.

Wer nicht die eisernen Nerven für den Aktienmarkt hat, investiert besser in einen Rentenfonds. Die Wertpapiere in einem Rentenfonds zeichnen sich durch feste Zinssätze und eine feste Laufzeit aus. Mindestens ein Jahr lang sollte der Anleger in einem Fonds bleiben, der in Anleihen investiert.

Ein Mischfonds vereint beide Arten in sich. Der Fondsmanager kauft sowohl Aktien als auch Anleihen; der Anleger profitiert von den Kursgewinnen der Aktien und den festen Zinsen der Rentenpapiere.

Wem die internationalen Finanzmärkte nicht geheuer sind, der ist in einem offenen Immobilienfonds gut aufgehoben. Der Anleger erwirbt hier Anteile an einem ganzen Paket von Immobilien. Ein Immobilienfonds kann sich auf Deutschland, auf Europa oder gar weltweit ausgerichtet haben. Hier sind weder Kursgewinne noch Zinssätze ausschlaggebend, sondern die Mieteinnahmen, die jährlich an die Anleger ausgeschüttet werden.

Fonds bekommt der interessierte Anleger entweder bei seiner Hausbank oder bei Online-Brokern, wo es allerdings keine Beratung gibt. Der Anleger sollte sich also schon etwas auskennen und wird durch ermäßigte Kaufgebühren belohnt.

5 Kommentare

  1. Thomas sagt:

    Guter, jedoch auch wirklich nur kleiner und kompakter Einblick in die „Anlagewelt“ der Fonds. Für viele, die sich kurz und pauschal mal einen Überblick über die Unterschiede verschaffen wollen, jedoch ganz nützlich. Es hilft jedoch immer, wenn man sich bewusst macht, dass es immer ganz auf die eigenen Bedürfnisse und Möglichkeiten ankommt. Wie bei allem anderen auch, sollte man sich fragen, was möchte ich und welche Risiken bin ich bereit einzugehen? Auch aus dem Artikel hier wird klar, Modelle mit Aussichten auf höhere Renditen bringen gleichzeitig auch höhere Risiken mit sich. Man kann eben nicht alles haben, also am besten immer einen guten Kompromiss zwischen Zinsen, Renditen und Laufzeiten suchen.

  2. Ja das Kapitel der Anlagen und Finanzen ist ein sehr großes umfangreiches Spektrum, da gibt es viel darüber zu erzählen und zu berichten und doch sind solche Beiträge gut, um viele Tipps und Ratschläge zu erhalten. Viele Grüße

  3. Genau bei jeder Art von Anlagen soll man immer wissen was man will und abwägen, die Risiken auf jeden Fall betrachten und dann schauen, welche Anlageform für jeden selbst die beste ist.

  4. Ringo sagt:

    Der Beitrag an sich ist sehr gut, doch stellt er in meinen Augen nicht die Gefahren ausreichen dar. Es stimmt das der Anleger sehr viel Geld verdienen kann, wenn er Risikoreich anlegt. Doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass selbst Banken und Versicherungen sich auf dem Markt derart verkalkuliert haben, dass die Milliardenverluste melden mussten. Die Gesellschaft hat dafür die Haftung übernehmen müssen. Der private Anleger haftet mit seinem Privatvermögen und teilweise sogar mit seinem Hab und Gut. Daher sollte der normale Anleger sich vor der Investition ausreichend über den Markt und dessen Gefahren informieren.

  5. Flora sagt:

    Guten Tag,

    das war ein sehr interessanter Blog. Doch ich muss dem Kommentar von Ringo zustimmen. Sicherlich sind die Gewinne riesig. Doch die Gefahren ebenso…..

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