Umschuldung von Krediten

Eine Umschuldung von Krediten macht Sinn, wenn der Kreditnehmer dabei gewinnt. Das können weniger Zinsen oder ein besserer Überblick über seine Finanzen sein. Um dies zu erreichen, ist ein ausführlicher Online-Vergleich der Kreditkonditionen erforderlich. Man kann Ratenkredite, Dispositionskredite und unter bestimmten Bedingungen Baudarlehen umschulden.

Vorteile der Kreditumschuldung

Die Umschuldung von Verbindlichkeiten führt zu Einsparungen bei Zinskosten und Gesamtkreditaufwand. Sie kann eine Neuordnung der persönlichen Finanzen ermöglichen. Sind während der Kreditlaufzeit die Zinsen gesunken oder hat sich die Bonität des Darlehensnehmers verbessert, lohnt sich eine Kreditumschuldung. Der Kredit wird dadurch preiswerter und kann einfacher zurückgezahlt werden. Der Schuldner reduziert damit ggf. seine monatliche Ratenzahlung.

Kreditnehmer gewinnen mehr Kontrolle über ihre Ausgaben, wenn sie mehrere Darlehen umschulden und zu einem zusammenfassen. Der Schuldner hat anstelle von drei oder vier Kreditraten nur noch eine zu überwachen und pünktlich zu überweisen. Zudem gewinnt er Planungssicherheit für künftige Zeiträume.

Eine kostenreduzierende Umschuldung eröffnet dem Kreditnehmer neue finanzielle Spielräume. Er kann sein höheres verfügbares Einkommen beispielsweise zum Sparen oder für Sondertilgungen weiterer Darlehen nutzen. Ist die Kreditrate zu hoch, kann unter Umständen die Darlehenslaufzeit verlängert und seine finanzielle Belastung vermindert werden.

Nachteile einer Umschuldung

Die Umschuldung kann zusätzliche Kosten in Form von Bearbeitungsgebühren und einer Vorfälligkeitsentschädigung verursachen. Eine längere Laufzeit als beim ursprünglichen Darlehen führt ggf. zu höheren Gesamtkosten. Bereits gezahlte Bearbeitungsgebühren werden nicht teilweise zurückerstattet, sondern sind verloren.

Worauf ist bei einer Umschuldung zu achten?

Kreditnehmer müssen vorher genau durchrechnen, ob sich eine Umschuldung wirklich rechnet. Einen Nutzen bringt die Kreditumschuldung, wenn die Zinseinsparung höher ist als die von Banken erhobene Vorfälligkeitsentschädigung. Je länger die Restlaufzeit des Darlehens und je höher der Betrag des alten Kredits, desto mehr kann der Kreditnehmer einsparen. Er sollte die zukünftige Zinsentwicklung im Blick haben, um über die Umschuldung zu entscheiden. Sind steigende Zinsen zu erwarten, sollte die Umschuldung zeitnah realisiert werden. Zu beachten sind außerdem Kündigungsfristen und Gebühren für eine vorzeitige Ablösung des Altkredits. Es sollte nur die erforderliche Summe umgeschuldet werden, damit nicht nach der Umschuldung mehr Schulden als zuvor vorhanden sind.

Wie gehen Kreditnehmer bei der Umschuldung vor?

Sie müssen online die aktuellen Zinskonditionen vieler Anbieter vergleichen. Haben Kreditnehmer ein lohnendes Angebot identifiziert, sollten sie zunächst bei Ihrer Hausbank nachfragen, ob diese bereit wäre, bessere Konditionen anzubieten. Andernfalls nehmen sie zwecks Kreditablösung mit ihrer neuen Bank Kontakt auf. Der Altkredit ist nach Kreditzusage des neuen Geldgebers fristgerecht zu kündigen. Außerdem wird die genaue Restschuld des Altkredits benötigt. Können Antragsteller diese nicht selbst ausrechnen, fordern sie eine Bestätigung ihres bisherigen Kreditinstituts an. Die neue Bank regelt gewöhnlich alle Formalitäten und überweist den Betrag nach Kreditausreichung an den alten Gläubiger.

Kann man online Kredite umschulden?

Online Kredite umschulden ist innerhalb weniger Tage möglich. Umschuldungs- und Vorfälligkeitsrechner sind hilfreich bei der Ermittlung der Einsparung. Die neue Bank ist zu beauftragen, den Altkredit mit dem ausgereichten Darlehen abzulösen. Dazu füllen Kunden einen Online-Antrag aus. Sie müssen sich legitimieren und den Antrag digital oder per Post weiterleiten. Formulare finden sich auf Vergleichsportalen und Webseiten von Kreditinstituten, als Verwendungszweck ist Umschuldung anzugeben.

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