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Forward-Darlehen – Eine Chance mit Risiko


30. Januar 2009 von René, abgelegt unter Allgemein

Zinssicherungen werden immer beliebter. Aufgrund der aktuell günstigen Zinssituation und der ungewissen wirtschaftlichen Zukunft suchen immer mehr Leute nach Möglichkeiten, sich Zinsen für Ihre Finanzierung zu sichern.

Eine mögliche Variante zur Zinssicherung im Rahmen einer Baufinanzierung ist das Forward-Darlehen, welches für eine Umschuldung oder eine Anschlussfinanzierung nach Ablauf eines bestehenden Darlehens genutzt werden kann. Die Besonderheit des Forward-Darlehens besteht darin, dass der Kreditnehmer sich schon mit Abschluss des Darlehens einen Zinssatz sichern kann, auch wenn die Inanspruchnahme des Darlehens erst Monate oder wenige Jahre in der Zukunft liegt. Die Zinssicherheit für die Zukunft muss der Kreditnehmer allerdings in der Form „bezahlen”, dass ein Zinsaufschlag berechnet wird. Der Zinssatz des Forward-Darlehens liegt dann also in der Regel aufgrund des Aufschlages rund 0,5 bis 0,7 Prozent über dem aktuell gültigen Hypothekenzins.

Nicht ganz ohne Risiko

Auf der einen Seite hat man durch den Abschluss des Forward-Darlehens also die Chance, sich einen günstigen Zinssatz für die Zukunft zu sichern. Es besteht auf der anderen Seite aber auch das Risiko, dass man sich im Endeffekt zu teure Zinsen sichert, die unter Umständen deutlich über dem zukünftig aktuelle Hypothekenzinssatz liegen können.

Um durch das Forward-Darlehen einen “Gewinn” zu erzielen, sollten die Zinsen bis zur Fälligkeit der bisherigen Festzinsvereinbarung mindestens in dem Maße steigen, dass der Anstieg über dem zu zahlenden Zinsaufschlag für das Forward-Darlehen von rund 0,6 Prozent liegt. Denn nur in diesem Falll kann man die Chancen des Forward-Darlehens auch nutzen. Anders sieht es aus, wenn sich die Zinsen zukünftig gegenteilig entwickeln, also fallen oder nur sehr gering steigen. Dann wird das Risiko des Forward-Darlehens deutlich, nämlich dass die Marktzinsen nicht wie angenommen steigen, und das Forward-Darlehen somit für den Kreditnehmer teurer ist, als wenn man erst bei Fälligkeit der jetzigen Festzinsvereinbarung eine neue Vereinbarung zum dann aktuellen Zinssatz treffen würde.

Die aktuelle Situation

Die immer wieder aktuelle Frage, die sich beim Forward-Darlehen stellt ist also, ob die Hypothekenzinsen zukünftig fallen oder steigen werden. Die aktuelle Zinssituation stellt sich so dar, dass die Hypothekenzinsen derzeit auf einem fast historischen Tiefpunkt angelangt sind und seit nunmehr über 15 Jahren fast stetig gefallen sind. Betrug der durchschnittliche Baugeld-Zinssatz Anfang der 90er Jahre noch rund 10 Prozent, so liegt der derzeitige Zinssatz (Stand Januar 2009) bei nur noch rund 4 bis 4,5 Prozent (je nach Festschreibedauer). Nach Meinung vieler Experten werden die Hypothekenzinsen innerhalb der nächsten 1-2 Jahre ansteigen, sodass es sicherlich eine Überlegung wert ist, sich für ein Forward-Darlehen zu entscheiden. Dabei sollte man allerdings unterscheiden, ob die aktuelle Zinsvereinbarung nur noch wenige Monate oder wenige Jahre läuft, denn kurzfristig ist eher nicht von steigenden Zinsen auszugehen.

Gastbeitrag von Oliver Gieseck, Channel Plus Ltd.

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Fondsgeschäft: Aussicht auf 2009


22. Januar 2009 von Denny, abgelegt unter Vermögensaufbau

Nach Meinung der Maklertrendstudie 2008/2009 sowie des Maklerabsatzbarometers des Marktforschungsunternehmens psychonomics ist die Mehrheit der Versicherungsmakler der Ansicht, dass Fondspolicen die Gewinner der Abgeltungssteuer sind. Fondssparpläne werden laut Umfrage in 2009 weniger nachgefragt, dafür aber steigt die Nachfrage nach mehr Fondspolicen, die sich in Lebens- und Rentenversicherungsabschlüssen wiederfinden. Speziell die Rürup-Rente und die Variable Annuities gelten für 2009 als Hoffnungsträger im Altersvorsorge-Segment.

Bei Variable Annuities handelt es sich um eine Variante der fondsgebundenen Rentenversicherung. Es werden keine monatlichen Beiträge gezahlt, da der gesamte Beitrag bei Abschluss als Einmalsumme fällig wird. Gegenüber anderen fondsgebundenen Rentenversicherungen gibt es bei dieser Anlage eine garantierte Rentenzahlung. Diese recht junge Anlageform wird aufgrund der neuen Abgeltungssteuer dieses Jahr vermutlich auf großes Interesse stoßen.

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Abgeltungsteuer: Rückkehr der Spekulationsfrist?


13. Januar 2009 von Denny, abgelegt unter Aktuelles

Mit dem Start der Abgeltungssteuer müssen Kursgewinne auf Aktien, die ab Jahresbeginn 2009 gekauft wurden, unabhängig von der Haltefrist versteuert werden. In Anbetracht der Finanzkrise und den herben Kursverlusten an den Börsen, fordert die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Steuererleichterungen für Aktionäre bzw. die Rückkehr zur Spekulationsfrist.
Auf Grund der hohen Risiken beim Aktienkauf würden Anleger somit wieder begünstigt werden und sich dadurch die Nachfrage nach Aktien erhöhen.

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Fondsbilanz für 2008: Geldmarktfond auf Platz eins


9. Januar 2009 von Denny, abgelegt unter Vermögensaufbau

Nach der Fondsbilanz für 2008, wurde das vergangene Jahr durch massive Fondsverkäufe geprägt. Wen wundert´s, bei solch herben Kursverlusten.

Dennoch konnten einige Fonds beim Nettoabsatz zulegen, darunter auch Aktienfonds. Defensive Anlagen wie kurz laufende Rentenfonds, Garantieprodukte und ausgewählte Geldmarktfonds wurden nach der Auswertung der Branchenstatistik des BVI nachgefragt. An der Spitze der Absatzliste steht der Geldmarktfonds db x-tracker EONIA Total-Return Index ETF.
Geldmarktfonds sind Investmentfonds, bei denen das Kapital überwiegend oder ausschließlich im Geldmarkt und liquiden Papieren mit sehr kurzer Laufzeit investiert wird, wie bspw. Termingelder, Schulddarlehen und Anleihen mit kurzen Laufzeiten sowie Bankeneinlagen. Geldmarktfonds erzielen in der Regel höhere Zinsen als das Sparbuch oder das Tagesgeld.
Als Anleger kann ich jederzeit über mein Geld verfügen und bei einigen Anbietern fallen beim Kauf eines Geldmarktfonds keine Gebühren an.
Zu beachten ist, dass Geldmarktfonds gegenüber anderen Investmentfonds sicherer sind, aber ein gewisses Zinsänderungsrisiko und ein Kreditrisiko der Emittenten tragen.
Im Rahmen der Finanzkrise zeigten einige Geldmarktfonds kurzfristig sogar eine negative Wertentwicklung. Derjenige, der kein Risiko tragen möchte und gegebenenfalls auf ein bisschen mehr Rendite verzichten kann, sollte sich lieber für ein Tagesgeldkonto entscheiden. So schlafen Sie ruhiger.

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Start ins neue Jahr


8. Januar 2009 von Denny, abgelegt unter Allgemein

Wir wünschen allen Lesern unseres Blogs ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr! Mit diesen drei Sprüchen, möchten wir Ihnen ein paar Anregungen für das neue Jahr geben.

Es gibt tausend Möglichkeiten, sein Geld auszugeben, aber nur zwei, Geld zu verdienen:
Entweder wir arbeiten für Geld oder Geld arbeitet für uns! Bernhard Baruch

Wenn man jung ist, denkt man, Geld sei alles,
und erst wenn man älter wird, merkt man, dass es alles ist. Oscar Wilde

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt. Albert Einstein


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