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Tagesgeldkonten im Online-Praxistest


27. Februar 2009 von Denny, abgelegt unter Aktuelles, Vermögensaufbau

Tagesgeldkonten sind vor allem in Krisenzeiten empfehlenswert, weil das Verlustrisiko bei einer inländischen Bank gleich null ist und der Anleger über sein Geld schnell verfügen kann. Weiterhin können auf Tagesgeldkonten mit ca. 4 % Zinsen und bei voller Sicherheit ordentliche Renditen erzielt werden.

Wie gut Tagesgeldkonten von Direktbanken im Online-Praxistest abschneiden, hat die Zeitschrift „Finanztest” vor kurzem untersucht. Getestet wurde, wie gut die Kontoeröffnung sowie Auszahlungen und Einzahlungen funktionieren, wie sicher das Online-Banking ist und wie die Haftung im Falle eines möglichen Schadens geregelt ist.
Welche der 19 getesteten Banken am besten abgeschnitten hat, kann hier nachgelesen werden.

Tagesgeld Vergleich bei Tagesgeldkonto.net

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Wohn-Riester-Bausparen: Die Grundlagen


23. Februar 2009 von Denny, abgelegt unter Bausparen, Vermögensaufbau

Ein Riester-Vertrag, bei dem auf die eingezahlten Sparbeiträge je nach Förderanspruch die staatliche Förderung dazu kommt, dürfte inzwischem jedem ein Begriff sein. Diesen Sparzuschuss gibt es jetzt auch auf das Bausparen. Das so genannte Wohn-Riester soll den Weg in die eigenen vier Wände erleichtern und zur Altersvorsorge genutzt werden. Doch ist das “Wohn-Riester-Bausparen” zu empfehlen? Wo liegen die Vorteile zur normalen Riester-Rente? Diese und weitere Fragen werden wir auf BlogFinanzen in den nächsten Beiträgen beantworten.

Wie bei der Riester-geförderten Anlage, erhalten Bausparer im Rahmen des Wohn-Riester-Bausparens einen maximalen Förderbetrag von 154 Euro im Jahr. Zusätzlich wird für jedes Kind ein Betrag von 185 Euro vom Staat gezahlt, ab 2008 geborene Kinder erhalten sogar 300 Euro im Jahr. Diesen maximalen Förderungsanspruch erhält man, wenn insgesamt 4% des beitragspflichtigen Vorjahreseinkommens (maximal 2.100 Euro jährlich) in den Vertrag eingezahlt werden.

Wohn-Riester kann für die Aufnahme eines Baukredits, einer Hypothek sowie zur Entschuldung einer Wohnung oder eines Hauses verwendet werden. Wie die Altersvorsorgebeiträge werden die Tilgungen der Immobilienkredite steuerlich berücksichtigt. Die staatlichen Zulagen werden komplett für die Darlehenstilgung verwendet. Voraussetzung für die Förderungen ist, dass das Eigenheim nach 2007 gebaut oder gekauft wurde und selbst genutzt wird.

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Aktien: Handeln wie die Profis


16. Februar 2009 von Denny, abgelegt unter Vermögensaufbau

Für alle Aktien-Interessierten gibt es jetzt eine neue Informationsquelle: Privatanleger können nun auch das Xetra-Orderbuch einsehen – und zwar kostenlos, ohne Registrierung und mit einer Verzögerung von nur 15 Minuten. Anlageentscheidungen können so leichter getroffen werden. Nützliche Tipps sind hier zu finden.

Unter www.boerse-frankfurt.de/orderbuch lassen sich Preis und Stückzahl der im Xetra-Handelssystem eingestellten Kauf- und Verkaufsaufträge verfolgen. Alle an der Deutschen Börse gehandelten Aktien sind durch dieses Anlegerportal nun transparent. Bislang waren diese Informationen zumeist professionellen Händlern vorbehalten. Ein Blick lohnt sich also.

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Fonds: Maschine schlägt Mensch


11. Februar 2009 von Denny, abgelegt unter Vermögensaufbau

Spätestens, nachdem der IBM-Computer “Deep Blue” den damaligen Schach-Weltmeister Kasparow besiegte, wissen wir: Computer sind “klüger”. Auch die computergesteuerten Fonds sind jetzt die Gewinner, welche nach einem aktuellen Bericht der Krise trotzen. Zweistellige Renditen konnten im letzten Jahr erzielt werden.
So schön, wie sich diese Renditen anhören, gibt es allerdings auch eine Schattenseite: Die Erfolgsstrategie dieser Fonds basiert auf so genannten Trendfolgemodellen. Je besser die Trends ausgeprägt sind, desto besser schneiden diese Fonds auch ab. Sind aber keine Trends erkennbar, haben derartige Fonds es sehr schwer und es drohen zunächst Verluste.

Diese “Managed-Futures-Fonds” werden überwiegend als Zertifikate angeboten. Einige Fonds, wie zum Beispiel der Trendconcept Fund Multi Asset Allocator, gibt es auch als Mischfonds. Eine Depot-Beimischung ist sicherlich sinnvoll. Da sich die Märkte langfristig wohl wieder erholen werden, sind Anlagen in Indexfonds empfehlenswert, die nach aktuellem Bericht stark nachgefragt werden. Indexfonds, die jetzt in der Finanzkrise boomen, orientieren sich an einen bestimmten, repräsentativen Index, wie z.B. dem DAX oder dem Dow Jones, und bilden diesen möglichst exakt nach. Steigt der Index an steigt demzufolge auch der Indexfond und umgekehrt.

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Riester-Rente: Abschluss- und Vertriebskosten sparen


4. Februar 2009 von Denny, abgelegt unter Altersvorsorge

Möchten Sie schon seit längerem eine Riester-Rente abschließen – aber Sie hindert die Ungewissheit, ob es das richtige Produkt ist? Oder eine sich eventuell anbahnende Selbstständigkeit? Gerade, weil in den ersten Jahren die Abschluss- und Vertriebskosten von den getätigten Einzahlungen abgezogen werden und damit weniger Sparanteil in den Vertrag einfließt, ist es besonders schmerzhaft, wenn das gewünschte Sparziel dann nicht erreicht wird.

Die Abschluss- und Vertriebskosten werden auf den Endwert, also die Gesamtsumme der voraussichtlich eingezahlten Beiträge (Beitragssumme) berechnet. Diese Kosten werden dann anschließend auf die ersten fünf Versicherungsjahre verteilt. Bei einem vorzeitigen Einzahlungsstopp oder gar vorzeitiger Auflösung des Riester-Vertrages würden so “zu viel Abschluss- und Vertriebskosten” gezahlt.

Die Lösung sind Vertragsgestaltungen, bei denen der Mindestbeitrag von 60 Euro im Jahr als Gesamtbeitrag festgelegt ist und demzufolge auch nur auf diesen niedrigen Endwert die Abschluss- und Vertriebskosten berechnet werden. Beispielsweise wären das bei 60 EUR x 35 Jahre = 2100,- EUR Beitragssume. Zum Vergleich: Bei der üblichen Vertragsgestaltung würden Sie diese Gebühren im Voraus auf z.B. 50,- EUR Monatsbeitrag x 12 Monate x 35 Jahre = 21.000 EUR Beitragssumme bezahlen.

Wenn im laufenden Jahr weitere Einzahlungen getätigt werden, um beispielsweise die Kriterien für die komplette staatliche Förderung zu erfüllen, werden natürlich auch für die neuen Einzahlungen Abschluss- und Vertriebskosten fällig. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass man eigenständig die Entscheidung für einen Mehrbeitrag getroffen hat und nur für die tatsächlich getätigten, zusätzlichen Einzahlungen Abschluss- und Vertriebskosten zahlt. So werden keine unnötigen Kosten fällig.

Einziger Nachteil ist die notwendige Selbstdisziplin: Der Riester-Sparer muss eigenständig darauf achten, die weiteren freiwilligen Beiträge im Jahr einzuzahlen.

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