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Börsen-Community MyStocks – Werbespots


14. März 2010 von Denny, abgelegt unter Vermögensaufbau

Dass die Werbespots der Börsen-Community MyStocks nicht nur witzig sind sondern auch polarisieren, beweißt die große Aufmerksamkeit in den Medien. Im Igel-Werbespot wird durch den Igel-Schuss zur Decke, eine Anlage-Empfehlung vom Finanzberater an eine Kundin ermittelt. Aufsehen erregte dieser Werbefilm durch den Igel, der an die Zimmerdecke katapultiert wird. Es handelt sich hierbei aber selbstverständlich um eine Attrappe! Der Spot ist einer von dreien, die im Fernsehen zu sehen waren. Börsen-Communities eignen sich gut für die Informationsbeschaffung. Privatanleger geben oft bessere Tipps als Finanzberater. In einem schon veröffentlichten Interview auf BlogFinanzen, für das uns Herr Veth, Projektmanager von der Börsen-Community MyStocks zur Verfügung stand, wird der Mehrwert der Börsen-Community MyStocks erklärt.

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Protokollpflicht für Anlage-Beratungen


8. Februar 2010 von Denny, abgelegt unter Allgemein, Vermögensaufbau

Für die Anlage-Beratung in einer Bank, sollte ab diesem Jahr mehr Zeit einkalkuliert werden, denn die gesetzlich festgelegte Pflicht zur Protokollierung von Beratungen trat im Januar dieses Jahres in Kraft. Durch die Protokollierung soll vermieden werden, dass Kunden von Bankangestellten falsch beraten werden. Mit Hilfe der Protokolle hält dieser die Grundlage für mögliche Schadenersatzforderungen in den Händen.

Die Protokolle beinhalten im Wesentlichen fünf zentrale Punkte:

  • Beratungsanlass
  • Dauer der Beratung
  • Information über die persönliche Situation des Kunden und die besprochene Anlageform
  • Wünsche des Kunden
  • Empfehlung des Beraters inkl. Begründung

Trotz des Beratungsprotokolls, sollten sich Verbraucher weiterhin alle relevanten Anlage-Informationen erklären lassen und genau nachlesen, ob alle wichtigen Fakten aus dem Protokoll wirklich verstanden wurden. Weiterhin sollte das Protokoll im eigenen Interesse aufbewahrt werden, um den neuen gesetzlichen Schutz nutzen zu können.
Nach wie vor gilt, dass eine ordentliche Beratung stattfinden muss, zu der man sich idealer Weise im Vorfeld vorbereiten sollte. Ansonsten ist zu empfehlen, den Vertrag nicht sofort zu unterschreiben sondern lieber eine Nacht darüber schlafen und sich nützliche Tipps über die empfohlene Anlageform einholen, bspw. immer hier auf blogfinanzen.de :-) .

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smava sucht neuen Slogan


27. November 2009 von Denny, abgelegt unter Aktuelles, Allgemein

smava - Slogan Aktion Die Internetplattform www.smava.de (Kredite von Mensch zu Mensch) sucht bis zum 30. November einen neuen Slogan.

Unser Vorschlag für smava:
Die Community für Anleger und Kreditnehmer

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Linktipps


15. Mai 2009 von Denny, abgelegt unter Aktuelles, Allgemein

linktipps_blogfinanzenAutopolicen werden teurer – wie man trotzdem spart
Kunden, die vor dem Abschluss einer neuen Kfz-Versicherung stehen, finden hier Tricks zum günstigen Abschluss.

Die Regeln der Riester-Rente
In diesem Beitrag werden einige interessante Fragen über die Riester Rente beantwortet.

Investieren in Gold
Dieser Beitrag vermittelt hilfreiche Tipps zum Goldkauf

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Fondsbilanz für 2008: Geldmarktfond auf Platz eins


9. Januar 2009 von Denny, abgelegt unter Vermögensaufbau

Nach der Fondsbilanz für 2008, wurde das vergangene Jahr durch massive Fondsverkäufe geprägt. Wen wundert´s, bei solch herben Kursverlusten.

Dennoch konnten einige Fonds beim Nettoabsatz zulegen, darunter auch Aktienfonds. Defensive Anlagen wie kurz laufende Rentenfonds, Garantieprodukte und ausgewählte Geldmarktfonds wurden nach der Auswertung der Branchenstatistik des BVI nachgefragt. An der Spitze der Absatzliste steht der Geldmarktfonds db x-tracker EONIA Total-Return Index ETF.
Geldmarktfonds sind Investmentfonds, bei denen das Kapital überwiegend oder ausschließlich im Geldmarkt und liquiden Papieren mit sehr kurzer Laufzeit investiert wird, wie bspw. Termingelder, Schulddarlehen und Anleihen mit kurzen Laufzeiten sowie Bankeneinlagen. Geldmarktfonds erzielen in der Regel höhere Zinsen als das Sparbuch oder das Tagesgeld.
Als Anleger kann ich jederzeit über mein Geld verfügen und bei einigen Anbietern fallen beim Kauf eines Geldmarktfonds keine Gebühren an.
Zu beachten ist, dass Geldmarktfonds gegenüber anderen Investmentfonds sicherer sind, aber ein gewisses Zinsänderungsrisiko und ein Kreditrisiko der Emittenten tragen.
Im Rahmen der Finanzkrise zeigten einige Geldmarktfonds kurzfristig sogar eine negative Wertentwicklung. Derjenige, der kein Risiko tragen möchte und gegebenenfalls auf ein bisschen mehr Rendite verzichten kann, sollte sich lieber für ein Tagesgeldkonto entscheiden. So schlafen Sie ruhiger.

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Tagesgeld-Konto: Jetzt auch schon Lidl


29. Februar 2008 von Denny, abgelegt unter Aktuelles

Zwischen Butter, Ravioli und Co. :-) , bietet Lidl, der zweitgrößte deutsche Discounter, ab dem 3. März in allen Filialen Tagesgeldkonten an. Dabei kooperiert der Discounter mit der VolkswagenBank direct. Es ist bestimmt nur eine Frage der Zeit, bis Supermärkte mehr von den lukrativen Bankprodukten anbieten werden. Wer mehr über dieses Angebot wissen möchte, kann hier nachlesen.

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Vermögenswirksame Leistungen – Anlage in Fonds


20. September 2007 von Denny, abgelegt unter Vermögensaufbau

Die Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen (VL) in Aktienfonds bietet höhere Renditechancen als in Banksparplänen oder Bausparverträgen, allerdings ist dort auch das Verlustrisiko größer. Fondsparer, die für höhere Renditechancen ein gewisses Risiko in Kauf nehmen, sind mit Fondssparplänen als VL-Anlage gut beraten. Fondssparer erhalten auf Ihre jährlichen Einzahlungen bis 400 € 18 % staatliche Förderungen. Dies entspricht, bei einer Einzahlung von genau 400 € im Jahr, einer Förderung von 72 € (bzw. 144 € für Verheiratete, bei doppelter Einzahlung). Die Bedingungen für die Förderung sind zum einen die entsprechende vertragliche Fondauswahl, die in einem Depot angespart werden, indem die Fonds sechs Jahre lang bespart werden und noch ein weiteres Jahr im Depot ruhen müssen. Und zum anderen das zu versteuernde Jahreseinkommen, dass bei 17.900 € für Ledige (und 35.800 € für Verheiratete) liegt. Wer aber beispielsweise nur 3 Jahre lang einzahlt, muss seine Fonds noch 4 Jahre im Depot verweilen lassen. Nach dieser Sperrfrist kann der Sparer aber über seine Fondanteile frei verfügen.

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Bundesschatzbriefe: Zinsvorteil sichern


3. August 2007 von René, abgelegt unter Aktuelles, Vermögensaufbau

Seit 01. Juli 2007 liegt die Verzinsung für Bundeschatzbriefe für beide Typen (Typ A: Laufzeit sechs Jahre, Typ B: Sieben Jahre) zwischen 4,00% und 4,75% – und hat sich damit beispielsweise gegenüber der Ausgabe 2006/25 und /26 (mit 3,0% – 4,25%) deutlich erhöht.

Besitzer älterer Ausgaben sollten deshalb darüber nachdenken, ob sie ihre Papiere nicht gegen die aktuellen umtauschen wollen. Nach dem ersten Laufzeitjahr dürfen Anleger pro Monat bis zu EUR 5.000 zurück geben. Wurden die Papiere direkt bei der Deutschen Finanzagentur (also beim Bund) gekauft fällt nicht einmal eine Gebühr wegen der vorzeitigen Rückgabe an, bei Banken sieht das anders aus, hier werden im Schnitt Verkaufsspesen von 0,5% fällig.

Weitere Informationen:
Akuelle Konditionen für Bundesschatzbriefe (27.07.2007)
Konditionen älterer Ausgaben nach Emmisionsjahr

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Kinderkapital: Sparerfreibeträge der Kinder clever nutzen


28. Juni 2007 von René, abgelegt unter Vermögensaufbau

Zinserträge, die oberhalb des so genannten jährlichen Sparerfreibetrages liegen (aktuell in 2007: EUR 750 bei Alleinstehenden, EUR 1.500 bei Verheirateten) müssen versteuert werden. Und der Freibetrag ist unter Umständen nicht gerade hoch – geht man zum Beispiel einmal vom Verkauf eines sich gut entwickelnden Aktienpakets aus. Da bietet es sich natürlich an, nach Optimierungsmöglichkeiten zu suchen, um Steuern zu sparen.

Eine davon: Eltern können Vermögen auf ihre Kinder übertragen. Ab 2007 sind nämlich bis zu EUR 8.501 Zins- und Dividendeneinkünfte pro Kind steuerfrei – sofern das Kind außerdem keine anderen steuerpflichtigen Einnahmen hat. Voraussetzung dafür ist eine Nichtveranlagunsbescheinigung.

Aber Achtung: Die Einkünfte volljähriger Kinder dürfen EUR 7.680 pro Jahr nicht übersteigen – sonst gehen nämlich die Ansprüche der Eltern auf Kindergeld, Kinder- und Ausbildungsfreibeträge und auf den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende verloren! Weiterhin wichtig: Die Freigrenze der gesetzlichen Krankenkassen, bis zu welcher Kinder beitragsfrei bei den Eltern mitversichert sind, liegt noch einmal niedriger – nämlich bei EUR 4.200 pro Jahr bzw. EUR 350 pro Monat. Hinzuzurechnen sind hierbei allerdings noch der Sparerfreibetrag von EUR 750 sowie EUR 51 Werbungskostenpauschale, so dass das die Grenze für die “kostenlose Krankenversicherung” effektiv bei EUR 5.001 pro Jahr liegt.

Weitere Informationen:

Informationen zur Gesetzlichen Krankenversicherung
ZDF.de – Genaues Rechnen mit dem Sparerfreibetrag
Stiftung Warentest: Sparerfreibetrag – das Beste daraus machen
Kindergeld
Kinderfreibetrag
Ausbildungsfreibetrag
Entlastungsbetrag für Alleinerziehende

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Private Kreditvermittlung: “Peer-to-Peer – Kredite” und die rechtliche Seite


25. Juni 2007 von René, abgelegt unter Aktuelles

“Peer-to-Peer” – Kredit, so lautet der englische Fachausdruck für eine neue Form des Kreditgeschäfts, welche auch in Deutschland vermehrt Bekanntheit erlangt. Im Prinzip handelt es sich hier um den privaten Geldverleih: Privatleute leihen anderen Privatleuten Geld. Gegen entsprechende Verzinsung, versteht sich. In den Zeiten des Web 2.0 drängt dieses Thema natürlich auch ins Internet und manifestiert sich hier in so genannten “Social Lending”-Plattformen wie Prosper oder der deutschen Seite smava. Hier werden Kreditnehmer und Kreditgeber zusammengebracht, ähnlich wie bei eBay Käufer und Verkäufer.

Die Idee hinter dem Konzept bzw. der Vorteil, den die Teilnehmer hier haben, beschreibt smava so:

“Der Kreditmarktplatz ermöglicht es Anlegern und Kreditnehmern, sich die bei Bankgeschäften übliche Spanne zwischen Einlagen- und Kreditzins zu teilen. Davon profitieren sowohl der Anleger als auch der Kreditnehmer.”

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Frage, auf welcher rechtlichen Grundlage diese Kreditgeschäfte basieren. Kann ich – als Privatmann – tatsächlich einfach so jedem Geld leihen und dafür Zinsen kassieren? Schließlich sind Bankgeschäfte eigentlich erlaubnispflichtig! Und wie sind Plattformen wie smava hier involviert?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat sich dieses Themas in der Ausgabe 05/07 ihres regelmäßig erscheinenden BaFinJournals (steht hier zum Download zur Verfügung) gewidmet. Kernaussagen:

Die Vermittlungsplattformen stehen grundsätzlich erst einmal nicht unter der Aufsicht der BaFin:

“Kreditvermittlungsplattformen stehen demnach für sich genommen grundsätzlich nicht unter der Aufsicht der BaFin. Die BaFin prüft jedoch im Einzelfall, ob die Betreiber oder die Nutzer der Kreditvermittlungsplattform mit ihrem Engagement eine bankaufsichtsrechtliche Erlaubnispflicht begründen.”

Allerdings:

“Abhängig von der konkreten vertraglichen Ausgestaltung des einzelnen Geschäftsvorhabens können sowohl die Nutzer der Kreditvermittlungs-Plattform als auch die Betreiber der Plattform selbst erlaubnispflichtige Bankgeschäfte betreiben.”

Und:

“Nach § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG ist für diese Geschäfte eine Erlaubnis der BaFin erforderlich, wenn sie gewerbsmäßig oder in einem Umfang betrieben werden, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.

[...]

Auf den Umfang der Geschäfte kommt es nicht an, wenn die Geschäfte gewerbsmäßig betrieben werden sollen. Dies ist der Fall, wenn der Geschäftsbetrieb auf eine gewisse Dauer angelegt ist und der Betreiber ihn mit der Gewinnerzielungsabsicht verfolgt. Hiervon ist bereits beim Abschluss eines einzelnen Geschäfts auszugehen, wenn die Absicht der – auch nur unregelmäßigen – Wiederholung besteht.”

Konkret heißt das: Auch, wenn jemand nur ein einziges mal einen Kredit über eine “Social Lending” – Plattform anbietet, läuft er durchaus Gefahr, dass dies von der BaFin als rechtswidrige, gewerbliche Kreditvergabe ohne Erlaubnis angesehen wird. Der intensiven rechtlichen Prüfung musste sich diese neue Art von Kreditgeschäft in Deutschland zumindest bis jetzt nicht stellen – die weitere Entwicklung bleibt also abzuwarten.

Weitere Informationen:
Stiftung Warentest: Private Kredite – Smava Sicherheit
Exciting Commerce: Studie: Internet Based Social Lending

[via Kriegs-Recht]

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