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Bankleitzahl gesucht?


31. Juli 2007 von Denny, abgelegt unter Allgemein

Heute, im Zeitalter des Online-Bankings und der Vorkasse bei eBay kommt es zwar selten vor, kann aber doch mal passieren: Für eine Überweisung fehlt die Bankleitzahl des Empfängers. Deshalb im Folgenden einige hilfreiche Links, um jene zu finden.

http://www.finanzinform.de/bankenverzeichnis.html – Aufstellung ausgewählter Banken in Deutschland und Europa
http://www.bundesbank.de/zahlungsverkehr/ zahlungsverkehr_bankleitzahlen_listename.php – Bankleitzahlen nach Banknamen geordnet
http://www.iban-rechner.de/blz.0.html – IBAN- und BIC-Rechner


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Forward-Darlehen: Keine sichere Sache


30. Juli 2007 von René, abgelegt unter Allgemein

Die meisten Eigenheime werden heute, wenigstens zum Teil, durch Kredite finanziert. Allerding weißt ein solcher Kredit immer nur eine bestimmte Laufzeit, beispielsweise von 10 oder 15 Jahren auf. Während dieser Zeit ist auch die Höhe der Kreditzinsen festgeschrieben. Läuft ein Darlehen nun in den nächsten Jahren aus, so hat der Eigentümer – um möglicherweise steigenden Zinsen vorzubeugen – die Möglichkeit, sich eine Anschlussfinanzierung zu den heute aktuellen Konditionen zu sichern: Durch ein Forward-Darlehen. Der Kreditnehmer unterschreibt einen Kreditvertrag, ruft das Geld aber erst in einigen Jahren ab.

Hier lauern jedoch einige Fallen für den Kreditnehmer. Zunächst: Der Vertrag ist für ihn bindend. Sollte das Zinsniveau also unvorhergesehener Weise doch sinken, so verteuert sich seine Finanzierung unnötig. Weiterhin behalten sich etliche Banken die Möglichkeit des Ausstiegs vor. Kurz vor Fälligkeit des Geldes überprüfen sie noch einmal die Bonität des Kunden. Hat sich diese verschlechtert ist die Bank berechtigt, den Kreditvertrag zu kündigen – und der Kunde steht plötzlich ohne Finanzierung da. Acht Institute haben bestätigt, dass dieses Vorgehen ihren Modalitäten entspricht: Allianz, DG Hyp, Gladbacher Bank, HypoVereinsbank, ImmoBank direkt, Münchner Hypo, Postbank/BHW und die Victoria Versicherungen. Die HypoVereinsbank fordert in einem solchen Fall gar eine “Nichtabnahmeentschädigung” vom betroffenen (Nicht-)Darlehensnehmer.

Rechtlich gesehen ist gegen die erneute Bonitätsprüfung und die eventuelle Kündigung des Kreditvertrages nichts einzuwenden, sagen die Experten. Da zwischen Vertragsabschluss und Auszahlung bis zu fünf Jahre liegen können hat sich die finanzielle Situation des Kunden möglicherweise deutlich verschlechtert (Arbeitslosigkeit, Krankheit…) und er wäre nicht mehr in der Lage, den Kredit ordnungsgemäß zu bedienen. Die Bank aber arbeitet mit dem Geld ihrer Sparer und ist verpflichtet, dieses zu schützen.

Zu raten bleibt also nur: Ein Kreditnehmer sollte kritisch überprüfen, ob er tatsächlich in der Lage ist, einen Kredit wie vereinbart zurück zu zahlen. Ist dem nicht so sollte er sich rechtzeitig an die Bank wenden und schauen, wie man dieses Problem lösen kann (niedrigere Raten, anderer Tilgungssatz) – und zwar bevor die Bank selbst aktiv wird.

Weitere Informationen:
www.focus.de/immobilien/…/forward-darlehen_aid_67895.html
Forward-Darlehen (Wikipedia)
Stiftung Warentest: Zinsversicherung

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Berufsunfähigkeits – Versicherung: Schwieriges Thema


27. Juli 2007 von Denny, abgelegt unter Versicherungen

Die Berufsunfähigkeits-Versicherung ist eine ziemlich wichtige Versicherung: Wer aufgrund einer Krankheit seinen Job nicht weiter ausüben kann und seinen Beruf vor dem Rentenalter aufgeben muss wird von der staatlichen Unterstützung kaum leben können. Der Höchstsatz der Erwerbsminderungsrente beträgt durchschnittlich EUR 750, was für die Erhaltung des gewohnten Lebensstandards kaum reichen dürfte. Wer hier keine Abstriche machen will, aber nicht mehr arbeiten kann, ist auf eine private Versicherung angewiesen, welche ihm die erforderliche Police bietet.

Allerdings ist es oft nicht einfach, eine solche Versicherung abzuschließen. Jährlich werden etwa 200 000 Interessenten für eine Berufsunfähigkeits-Versicherung von den Versicherern abgelehnt. Dies liegt daran, dass die Versicherungen im Fall einer frühzeitigen Berufsaufgabe relativ hohe Summen zahlen müssen, welche leicht im oberen sechsstelligen Bereich liegen können.

Deswegen sollte der zukünftige Versicherte im Fall eines Vertragsabschlusses das Kleingedruckte gut prüfen, damit ihm im Notfall auch die Leistungen zugestanden werden und die Summe ausgezahlt wird, mit welcher er rechnet. Denn oft versuchen sich die Gesellschaften noch ein Hintertürchen offen zu halten, durch das sie ohne jegliche Zahlungen an den Versicherten schlüpfen können.

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Kündigung durch private Krankenkasse


26. Juli 2007 von Denny, abgelegt unter Versicherungen

Der Bundesgerichtshof hat vor kurzem per Gerichtsurteil entschieden, dass private Krankenkassen ihren langjährigen Versicherten nicht mehr ohne weiteres kündigen können. Dies ist nach neuester Rechtslage nur noch dann möglich, wenn sich der Versicherte vertragswidrig verhält und angesichts dieser konkreten Umstände des Einzelfalls ein Festhalten an dem Vertrag für die Krankenkasse unzumutbar wird (BGH, Az. IV ZR 129/06).

Dieser Einschränkung des Kündigungsrechts privater Krankenversicherer liegt ein konkreter Fall zugrunde, in dem einem Versicherten nach 15 Jahren wegen eines einmaligen Vergehens sämtliche Policen gekündigt wurden. Der Versicherte hatte Krankengeld beansprucht, während seiner Krankheit aber trotzdem gearbeitet. Der Fall kam vor Gericht und der BGH entschied, dass eine Kündigung in diesem Fall nicht gerechtfertigt sei.

Bei anderen Versicherten kann das natürlich schon wieder ganz anders aussehen, denn schließlich ist das Urteil von “den Umständen des Einzelfalles” abhängig. Allerdings haben Versicherte, denen aus nicht nachvollziehbaren Gründen gekündigt wird, durchaus die Möglichkeit, ihren Versicherungsschutz geltend zu machen und sich zu verteidigen.

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Günstige Kredite für private Anschaffungen


13. Juli 2007 von René, abgelegt unter Allgemein

Das Geld kommt zwar regelmäßig, aber die neue Küche, der Urlaub oder der 42″ – LCD-Fernseher kosten mehr, als man momentan flüssig hat? Dann schlägt die Stunde der Ratenkredite, die eigentlich Privat- oder Konsumentendarlehen heißen.

Im Unterschied zu einer Baufinanzierung zum Beispiel weißt ein Ratenkredit eine wesentlich kürzere Laufzeit und in der Regel auch eine deutlich geringere Darlehenssumme auf. Deshalb wird hier auch keine Absicherung in Form einer Grundschuldeintragung oder ähnlichem benötigt, sondern meist nur eine stille Gehaltsabtretung für den über der Pfändungsfreigrenze liegenden Teil des Einkommens vereinbart. Der Preis für die dadurch geringere Sicherheit sind höhere Kreditzinsen. Diese liegen – bonitätsabhängig – bei effektiv etwa 6% bis 12% pro Jahr. Die Kreditvergabe wird von der Vorlage von Bonitätsnachweisen (Gehaltsabrechnung) und einwandfreier SCHUFA-Auskunft abhängig gemacht.

Die klassischen Kreditgeber sind natürlich Banken und Sparkassen sowie die Direktbanken im Internet, deren Zinssätze meist etwas niedriger liegen als bei den Filialinstituten. Daneben widmen sich so genannte Kreditbanken der Vergabe von Privatdarlehen. Diese haben sich, wie der Name schon vermuten lässt, auf die Kreditvergabe spezialisiert und zeichnen sich durch relativ einfache und schnelle Beantragung und Genehmigung der Darlehen aus.

Kreditbanken werden auch im Händlergeschäft aktiv. Viele Unternehmen, die teure Artikel wie Autos, Möbel oder Unterhaltungselektronik anbieten, arbeiten mit einer Kreditbank zusammen, um die Produkte gleich zusammen mit einem Darlehen verkaufen zu können. Das Ziel dabei natürlich: Höherer Absatz, da der Kunde nicht mehr sofort bar bezahlen muss. Die Konditionen dieser Händlerdarlehen sind oftmals äußerst günstig – an vielen Stellen lockt sogar die 0%-Finanzierung. Bedingung ist dabei allerdings in der Regel, dass der Kredit innerhalb von 12 Monaten getilgt werden muss. Bei einer Festanstellung des Kunden ist das Ausfallrisiko für die Bank in diesem Fall jedoch minimal und so werden die gesparten Risikokosten an den Kunden weitergegeben. Einen Vorteil von dieser Form der Kreditvergabe hat auch die Bank – sie kann nämlich versuchen, dem Kunden auch noch andere ihrer Produkte schmackhaft zu machen. Allerdings gilt hier genaus so wie beim “klassischen” Kredit: Ohne Bonitätsnachweis und SCHUFA geht nichts.

Festzuhalten bleibt somit: Es ist durchaus lohnend, bei größeren Anschaffungen nach einem Händler zu suchen, der eine günstige Finanzierung, im besten Fall zu 0%, anbietet. Rechnet man die Zinsen, welche man bei seiner Hausbank zahlen müsste, gegen, so ist oftmals sogar ein etwas höherer Anschaffungspreis als bei einem anderen Anbieter ohne Finanzierungsangebot gerechtfertigt.

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Lesenswert 4/2007


7. Juli 2007 von René, abgelegt unter Aktuelles

www.focus.de/finanzen/… /luftfahrt/luftfahrt_aid_65593.html – Der Plastikflieger von Boeing

www.spiegel.de/politik/deutschland /0,1518,492873,00.html – Bessere Auskünfte für Verbraucher, mehr Geld für Versicherte

www.netzeitung.de/deutschland /689630.html – Die Privatkopie bleibt erlaubt

www.lawblog.de/…/unfall-mietwagen-nur-zu-gunstigem-tarif/ – Unfall: Mietwagen nur zu günstigem Tarif

www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,479180,00.html – Das Kastensystem – Verdienstaussichten für Juristen

http://www.bundestag.de/mdb/bio/index.html – Einkünfte der Abgeordneten

www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,492932,00.html – Computersicherheit: Gesetz diskriminiert Programmierer

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Zu spät zur Arbeit wegen Streiks: Konsequenzen


6. Juli 2007 von René, abgelegt unter Aktuelles

In letzter Zeit mussten viele Leute feststellen, dass Streiks nicht nur irgendwelche Veranstaltungen sind, bei denen man im Fernsehen eine Menge Menschen in signalfarbenen Westen mit Fackeln und Transparenten vor Fabriken stehen sieht – sondern dass diese sich ganz konkret und deutlich spürbar auf den Alltag jedes Einzelnen auswirken können: Als am vergangenen Dienstag die Lokführer bei der Bahn streikten kamen tausende zu spät (oder gar nicht) zur Arbeit.

Doch wie sieht es hier mit den Konsequenzen für den Arbeitnehmer aus, was ist zu beachten? Grundlegend: Wer weiß, dass er zu spät zur Arbeit kommt, muss dort rechtzeitig Bescheid sagen – sonst riskiert er eine Abmahnung. Ein Arbeitnehmer ist selbst dafür verantwortlich, dass er pünktlich zur Arbeit erscheint. Durch Verspätungen verlorene Arbeitszeit hat er nachzuarbeiten – ist das aus betrieblichen Gründen nicht möglich, so kann ihm diese Zeit vom Lohn abgezogen werden. Weiterhin ist es auch Sache des Arbeitnehmers, wie er zur Arbeitsstelle gelangt. Muss er zum Beispiel aufgrund des Streiks ein Taxi nehmen oder mit dem Auto fahren und dafür Benzin und Parkkosten bezahlen, anstatt mit seiner Monatskarte mit der Bahn zur Arbeit zu kommen, so hat er diese zusätzlichen Kosten ebenfalls selbst zu tragen.

Steht im Voraus fest, dass es aufgrund eines Streiks oder einer ähnlichen Störung zu Problemen auf dem Arbeitsweg kommt, so ist dem Arbeitnehmer durchaus zuzumuten, dass er sich für die Nacht vorher ein Hotelzimmer organisiert, um pünktlich zur Arbeit zu erscheinen. Für aufgrund einer derartigen Störung verpasste wichtige Termine oder Flüge kann ein Arbeitgeber in der Regel aber keinen Schadenersatz fordern.

Kurzum: Dem Arbeitgeber kann ein Ereignis wie ein solcher Streik im Prinzip herzlich egal sein, weil der Arbeitnehmer sich darum zu kümmern hat, dass er trotzdem pünktlich zur Arbeit erscheint. Letztendlich sind aber viele Arbeitgeber ziemlich kulant und tragen ihren Angestellten derartige Verspätungen nicht nach.

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Hundehaftpflicht – Prüfung der Versicherungsleistung


4. Juli 2007 von Denny, abgelegt unter Versicherungen

Falls Sie einen Freund mit Hund haben und der Sie fragt, ob Sie seinen Liebling mal in Pflege nehmen könnten, dann sollten Sie sich das besser zweimal überlegen. Denn die Hundhaftpflichtversicherung (die ihr Freund hoffentlich abgeschlossen hat) zahlt nicht in jedem Fall, wenn Schäden durch den Hund verursacht werden – und so können schon mal des Geldes wegen Freundschaften zu Bruch gehen.

D.h. während sich Ihr Freund beispielsweise im Urlaub vergnügt könnte es theoretisch passieren, dass der Hund, während er sich bei Ihnen zur Pflege befindet, Durchfall bekommt. Leider können Hunde den Wert von „Teppichen” nicht einschätzen und somit kann ein erheblicher Schaden entstehen.

Da sich der Hund wie erwähnt in Pflege befand und nicht „nur” zu Besuch, zahlen viele Versicherungen nicht. Daher ist eine Prüfung der Leistungen – insbesondere auf „volle Leistung auch bei Fremdhütung” oder das Verhalten gegenüber der Versicherung in Bezug auf mögliche Konsequenzen empfehlenswert.

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