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Selbständigkeit: Kranken- und Krankentagegeld – Versicherung


30. April 2007 von Denny, abgelegt unter Versicherungen

Viele Arbeitnehmer und Studenten wagen den Schritt in die berufliche Selbständigkeit. Unabhängig von Arbeitgebern und abseits ausgetretener Pfade winkt die große Freiheit – und das große Geld. Dafür muss man jedoch auch Opfer bringen – wozu unter anderem das Sicherheitsnetz der gesetzlichen Sozialversicherung gehört: Als Selbständiger ist man nicht mehr automatisch renten-, kranken- oder unfallversichert. Die Eigenvorsorge ist hier daher ein Muss, sonst kann es schnell zu bösen Überraschungen kommen und der Traum von der Selbständigkeit wird zum Albtraum.

André Ritschel, selbständiger Vermögensberater für die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG), berät unter anderem Menschen, die sich selbständig machen wollen, über Chancen, Risiken und geeignete Vorsorgeprodukte. BlogFinanzen hat ihm ein paar Fragen zum Thema “Krankenversicherung für Selbständige” gestellt:

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Betriebsrente: Immer gleich alles


27. April 2007 von Denny, abgelegt unter Aktuelles

Mitarbeiter, die ihre Betriebsrente vorzeitig kündigen – z.B. aufgrund eines Jobwechsels – haben gegenüber dem Arbeitgeber Anspruch auf vollständige Rückzahlung ihrer Beiträge und müssen nicht die Provision des Vermittlers tragen.

So lautet zusammengefasst ein aktuelles Urteil des Landesarbeitsgerichts München (Aktenzeichen 4 Sy 1152/06).

Hintergrund: Mitarbeiter, die einen entsprechenden Vertrag vorfristig kündigten, wurden bisher einseitig durch die von den zu Beginn eingezahlten Beiträgen abgezogene Provision einseitig benachteiligt. Durch das Urteil wird nun der Arbeitgeber gegenüber dem Beitragszahler schadenersatzplichtig, so dass letzterer kein “Verlustgeschäft” mehr hinzunehmen braucht.

Diesem Sachverhalt sollte man daher schon bei der Wahl eines Anbieters für die betriebliche Altersvorsorge Rechnung tragen. Denn einige Versicherungsgesellschaften bieten bereits eine entsprechende Verteilung der Abschlusskosten an. In sofern sieht sich der Arbeitgeber im Kündigungsfall auch nicht dem Risko von Nachforderungen des Arbeitnehmers ausgesetzt.


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Baufinanzierung: Je länger, je lieber


25. April 2007 von René, abgelegt unter Aktuelles

“Bei den heutigen Bauzinssätzen ist eine langfristige Zinsbindung auf 10 oder 15 Jahren einer fünfjährigen immer noch vorzuziehen.”

So das Resumé einer Pressemitteilung des privaten Baugeldvermittlers HypothekenDiscount.

Dem stimmen auch wir zu. Eine kurze Zinsbindung bei der Baufinanzierung macht eigentlich nur dann Sinn, wenn man auf absehbare Zeit mit deutlich sinkenden Zinsen (aktuell liegen diese bei durchschnittlich etwa 4,2%) rechnet. Allerdings dürfte der nachhaltige Konjunkturaufschwung eher der Auslöser dafür sein, dass die Europäische Zentralbank die Leitzinsen bald schon wieder erhöhen wird – und die Bauzinsen nachziehen. Zukünftige Immobilienkäufer oder Bauherren sollten daher in nächster Zeit durch eine lange Zinsbindungsfrist die günstigen Konditionen für Ihre Planungssicherheit nutzen.

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In Mark und Pfennig


23. April 2007 von Denny, abgelegt unter Aktuelles

Fünf Jahre alt ist er nun schon, der Euro. “Teuro”, sagen die einen, “Früher war alles billiger.” “Stimmt nicht”, meinen die anderen, “ein Segen ist er.” Egal, welche der beiden Parteien recht haben mag – in Deutschland schlummern noch D-Mark-Bestände im Wert von 4,5 Milliarden Euro. Weltweit sind etwa 16 Milliarden Euro in den alten, “untergegangenen” Währungen unterwegs.

Ist dieses Geld verloren?

Die klare Antwort lautet: Nein! In den Filialen der deutschen Bundesbank (http://www.bundesbank.de/hv/hv_filialen.php) können Sie auch weiterhin noch alte DM-Beträge gebührenfrei und unbefristet umtauschen. Für ausländische Währungen, wie Franc, Peseten oder Schilling, besteht allerdings schon seit 2003 keine kostenlose Umtauschmöglichkeit mehr. Gegen eine Umtauschgebühr bieten einige Banken aber auch diesen Service noch an.

Die Suche nach vergessenen DM-Beständen lohnt sich also durchaus. Und falls Sie sich schon seit längerem fragen, warum Sie die einzelne, farblich Jahrzehnte zurückgebliebene Socke immer noch aufheben oder Sie manchmal das Gefühl haben, wie die „Prinzessin auf der Erbse” zu schlafen, dann wissen Sie ja jetzt, wo die Suche nach verlorenen Schätzen gestartet werden könnte ;-)


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Altersvorsorge: "Hauptsache, wir sind alle gesund"


19. April 2007 von Denny, abgelegt unter Altersvorsorge

Darüber, wie essentiell wichtig die (private) Altersvorsorge bereits heute schon ist, besteht im Grund kein Zweifel. Eine – möglichst gute – Zusatzabsicherung, beispielsweise in Form einer privaten Rentenversicherung, gehört daher quasi schon zur Vorsorge-Grundausstattung eines jeden Berufstätigen. Doch mindestens genau so wichtig, wie die Entscheidung für das richtige Vorsorgeprodukt, ist die Entscheidung über den Abschluss oder die Integration einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn selbst der beste Altersvorsorgeplan ist nichts wert, wenn man auf Grund eines Unfalls oder einer lang anhaltenden Krankheit berufsunfähig wird – und so die Beiträge für die Altersvorsorge nicht mehr zahlen kann.

Dieses Schicksal hat mittlerweile 2,2 Millionen der ca. 36 Millionen gesetzlich versicherten Deutschen getroffen.

Die Arbeitsunfähigkeit beruht dabei nur zu einem geringen Teil auf privaten oder beruflichen Unfällen. Der Großteil der Betroffenen leidet unter chronischen Beschwerden. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung würde in einem solchen Fall einspringen und sollte deshalb in einer soliden Altersversicherung integriert werden. Denn sonst bleiben von den bei planmäßigen Einzahlungen monatlich garantierten EUR 500 Zusatzrente plötzlich nur noch EUR 200 übrig – und die gesetzliche Rente fällt dadurch, dass man ohne Arbeit auch keine eigenen Beiträge bezahlt, ebenfalls erschreckend gering aus.

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Rürup-Rente: Flexibel und sicher


18. April 2007 von Denny, abgelegt unter Altersvorsorge

Die Rürup-Rente ist eine neue Form der privaten Altersvorsorge – mit hohen Steuervorteilen, was sie sowohl für Selbstständige als auch für Arbeitnehmer interessant werden lässt. Sie ist ein elementarer Bestandteil der Zusatzversorgung zur möglichen Alterssicherung und kann deswegen helfen, die persönliche “Versorgungslücke” zu schließen. Da Selbständige nicht der Rentenversicherungspflicht unterliegen und somit meist auch keinerlei Ansprüche auf eine gesetzliche Rente erheben können, stellt die Rürup-Rente besonders für sie eine gute Alternative dar.

Die Beiträge richten sich flexibel nach ihren finanziellen Verhältnissen. Sie können monatliche Festbeträge einzahlen oder eine Einmalzahlung am Jahresende leisten. Außerdem können Sie die Beiträge steuerlich absetzen – zusammen mit etwaigen Beiträgen zur gesetzlichen Rente. Beginnend mit 60% im Jahr 2005, danach jährlich in Zwei-Prozent-Schritten steigend (aktuell also 64%). Ab 2025 können Sie die Beiträge dann voll geltend machen. Die lebenslangen Rentenzahlungen beginnen, wie bei den gesetzlichen Rentenversicherungen auch, mit 65 Jahren. Sie können diese auch schon mit 60 beantragen, dann fällt die monatliche Privatrente allerdings entsprechend geringer aus als bei einem Rentenantritt mit 65.

Ein weiterer entscheidender Vorteil der Rürup-Rente ist, dass diese “Hartz-IV – sicher” ist. Dass bedeutet: Sollten Sie aufgrund unglücklicher Umstände zum Sozialhilfe-Empfänger werden (was wir Ihnen natürlich nicht wünschen ;-) ), so werden die in der Rürup-Rente angelegten Mittel nicht zu ihrem “aufzubrauchenden” Vermögen (wie z.B. Kaptialanlagen in Wertpapieren oder Lebensversicherungen) gerechnet, sondern bleiben unangetastet.


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Zertifikate als gefragtes Anlageprodukt


16. April 2007 von Denny, abgelegt unter Aktuelles

Zertifikate haben Aktienfonds als Anlageprodukt inzwischen den Rang abgelaufen – mit rund 120 Milliarden Euro Anlegesumme. Was aber sind eigentlich diese “Zertifikate” – und worauf muss man beim Kauf achten?

Kurz zusammengefasst: Zertifikate sind börsennotierte Wertpapiere, ähnlich wie Aktien oder Fonds. Hauptvorteil: Zertifikate können auf verschiedene Weise gegen Verlustrisiken abgesichert werden. Bezahlt wird diese Absicherung dadurch, dass die Wertentwicklung von Zertifikaten teils hinter von “unsicheren” Produkten wie Fonds oder Aktien zurückliegt. Der Preis eines Zertifikats leitet sich aus den Kursen anderer, vom Herausgeber des Zertifikats bestimmter Vermögenswerte ab. Welche das sind ist nahezu beliebig: Einzelne Aktien oder “Aktienkörbe” aus mehreren Werten, Indizes wie DAX und Dow Jones oder der Ölpreis – die Vielzahl der daraus resultierenden Zertifikate ist inzwischen nahezu unüberschaubar, so dass im Prinzip für jede Vorliebe eines Anlegers ein passendes Zertifikat existieren sollte.

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind finden Sie bei Focus online einen umfangreichen Artikel zu diesem Thema.

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Gesundheitsreform – die wichtigsten Änderungen


12. April 2007 von Denny, abgelegt unter Aktuelles

Nach langer Debatte ist am 1. April die umstrittene Gesundheitsreform in Kraft getreten. Die wichtigsten Änderungen können bei http://www.krankenkassenratgeber.de nachgelesen werden. Weiterhin wird dort ein Tarifrechner angeboten, der die günstigste gesetzliche Krankenkasse ermittelt.

Viel Spaß beim Vergleichen ;-)

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VL und betriebliche Altersvorsorge


3. April 2007 von Denny, abgelegt unter Altersvorsorge

Die Anlage Vermögenswirksamer Leistungen (VL) in einer betrieblichen Altersvorsorge statt – wie meist gebräuchlich – in einem Bausparvertrag ist vor allem für Sparer interessant, die (zum Beispiel aufgrund “zu hohen” Einkommens) keine staatlichen Förderungen erhalten. Wie jede Vorsorgeform birgt auch diese Vor- und Nachteile. Ein eindeutiger Vorteil liegt darin, dass sowohl die eigenen VL-Zahlungen als auch die des Arbeitgebers steuerfrei bleiben. Außerdem müssen Arbeitnehmer bis 2008 keine Sozialabgaben darauf leisten – ihnen bleibt so der volle Sparbetrag erhalten.

Bei der Zahlung der Betriebsrente im Rentenalter fallen dann allerdings Steuern, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an – wobei deren tatsächliche Höhe heute noch nicht realistitsch prognostizierbar ist. An das Geld aus der betrieblichen Altersvorsorge gelangt der Sparer auch tatsächlich erst im Rentenalter während bei den anderen bekannten VL-Anlageformen lediglich eine siebenjährige Sperrfrist üblich ist.


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