Riester-Rente – Teil der privaten Altersvorsorge

Gerade in der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, etwas für die private Altersvorsorge zu tun. In vielen Meldungen hört man, dass die gesetzliche Altersvorsorge nicht mehr ausreicht, um einen gewissen Lebensstandard zu halten. Es wird immer häufiger von den sogenannten 3 Säulen der Altersvorsorge gesprochen. Damit ist die gesetzliche, die betriebliche und die private Altersvorsorge gemeint.
Ein wichtiger Bestandteil der privaten Altersvorsorge ist die Riester-Rente. Hierbei zahlt man einen gewissen Prozentsatz des Bruttoeinkommens in einen Versicherungsvertrag ein. Dafür bekommt man vom Staat eine jährliche Zulage, die in den letzten Jahren immer wieder erhöht wurde.
Die Zulage ist auch abhängig vom Familienstand und der Anzahl der Kinder. Die Riester-Rente bringt auch steuerliche Vorteile mit sich. Somit kann mit der Riester-Rente eine nicht unbeträchtliche Rendite erzielt werden. Diese übersteigt die Rendite einer herkömmlichen Altersvorsorge bei weitem. Es ist daher jedem Arbeitnehmer und Beamten aber auch Hausfrauen angeraten, einen Vertrag hinsichtlich einer Riester-Rente abzuschließen. Hierbei müssen Versicherungen oder sonstige Sparverträge gewählt werden, die der Staat als „riester-tauglich“ eingestuft hat. Auf diese Weise kann mit staatlicher Hilfe und mit monatlich überschaubaren Beiträgen mit der Riester-Rente etwas für die Altersvorsorge getan werden.
Nachdem 2006 die Eigenheimzulage abgeschafft wurde, hat die große Koalition Anfang 2008 die “Wohn-Riester” beschlossen. Dadurch kann man die angesparte Förderung für den Erwerb oder Bau einer Wohnimmoblile nutzen. Außerdem kann man Kredite, die für den Bau oder Erwerb einer Wohnimmoblie aufgenommen wurden zurückzahlen, sowie Anteile an Wohnbaugenossenschaften erwerben. Interessant zu wissen ist, dass man die Wohnimmobilie danach durchaus weiterverkaufen kann. Hinsichtlich Rendite und Beiträgen sollte ein Versicherungsvergleich durchgeführt werden. Dann dürfte die optimale Riester-Rente gefunden werden.

Gastbeitrag der transparent-Gruppe

1 Kommentar

  1. Finore sagt:

    Die Wohn-Riester (oder auch Bau-Riester) wird nicht so angenommen wie erwartet. Das liegt daran, dass die nachgelagerte Besteuerung mehr Skepsis und Vorsicht schürt als der sofortige Steuervorteil lockt. Demnach wird diese Art der Finanzierung oft von vornherein ausgeschlossen. Die Skepsis soll jedoch nicht unberechtigt sein….Wenn solche Denkweisen so weit verbreitet sind, dann muss doch auch was an der Sache dran sein, oder?

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